RISE - Reintegration into Society through Education and Learning

Die EU Grundtvig Lernpartnerschaft RiSE beschäftigte sich mit Bildung als einem Integrationsfaktor für Inhaftierte. Die Themen der Tagungen erstreckten sich von individuellen Lernplänen über Lebenslanges Lernen und arbeitsmarktrelevante Kompetenzen für Inhaftierte bis hin zur Qualifizierung und Motivierung von Beschäftigten im Strafvollzug.

In der Laufzeit vom August 2011 bis Juli 2013 fanden regelmäßige Tagungen in den jeweiligen Partnerländern statt. Beteiligt waren, neben der Koordinatorin in Berlin, weitere Partner aus Bildungsinstitutionen und Vollzugsanstalten der Länder Finnland, Luxemburg, Belgien, Irland und Österreich.

Zum Abschluss überreichten Vertreterinnen und Vertreter des Projektes RiSE den beiden Luxemburger Europaabgeordneten Georges Bach (EPP) und Claude Turmes (Grüne / ALE) das 45-seitige gemeinsam entwickelte Positionspapier. Es enthält fünf Kernprinzipien, die von den RiSE-Partnern als unerlässlich gesehen werden, um eine erfolgreiche Resozialisierung von ehemaligen Straftätern zu gewährleisten und so langfristig die Kriminalität in Europa zu senken:

- Der/die Inhaftierte im Zentrum des Lernprozesses

- ein koordinierter gemeinsamer Auftrag

- ein Kontinuum in Lernen und Ausbildung

- evidenzbasierte Praktiken

- Sensibilisierung der Akteure sowie der Öffentlichkeit für die Relevanz von ganzheitlichen Ausbildungs- und Unterstützungsprogrammen für Inhaftierte

 RiSE Position Paper

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