Prozessbegleitung

Bei aller Begeisterung für die Qualitätsgewinne, die mit MIVEA zu erzielen sind, wird der Aufwand für die Fall-Bearbeitung als unverhältnismäßig und als „für die Praxis“ bzw. „angesichts der sonstigen Aufgaben“ unrealistisch angesehen. Diese Einschätzung beruht jedoch auf der falschen Annahme, der Einsatz von MIVEA stelle eine zusätzliche Arbeitsbelastung dar. Tatsächlich geht es aber um Ersatz und Umschichtung bestehenden Aufwandes bzw.um Einsparungen, die Freiräume für die eigentliche professionelle Arbeit eröffnen. Dies gilt umso mehr, wenn verschiedene Institutionen wechselseitig von den Vorteilen von MIVEA profitieren. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich diese Institutionen entschließen, MIVEA als Standard der täglichen Arbeit einzuführen. Dabei sind psychologische und bürokratische Hürden zu nehmen.

Für diesen Schritt bieten wir, abgestimmt auf die Bedürfnisse der jeweiligen Institution, prozessbegleitende Hilfen an:

  1. Organisationsanalysen für die Erarbeitung eines auf die besonderen Bedürfnisse einer Institution abgestimmten Konzepts zur Einführung von MIVEA, einschließlich der wissenschaftlichen Evaluation durch institutionenübergreifende Fallbegleitung im Längsschnitt.
  2. Fortbildung für alle Mitarbeiter/innen einer Institution oder eines Arbeitsbereichs. Nach Absprache können solche Kurse zusätzlich zu den turnusmäßigen Fortbildungsveranstaltungen gebucht werden.
  3. Coaching der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Fallbearbeitung. Dies kann vor Ort in der Form von Beratungsgesprächen erfolgen oder durch eine schriftliche Kommentierung eingesandter Texte.
  4. Aktenauswertung als Vorbereitung für Fallbearbeitungen. Der Einsatz von MIVEA-geschulten studentischen Hilfskräften, Praktikanten oder Referendaren kann – je nach Umfang der Akten – den Aufwand um mehr als die Hälfte reduzieren.
  5. Gutachten auf der Grundlage von MIVEA in Fällen, in denen eine externe wissenschaftliche Begutachtung vorgeschrieben oder erwünscht ist.
  6. MIVEA-Digital zur Erleichterung und Verbesserung von Fallbearbeitung und Dokumentation. MIVEA-Digital kann durch Einrichtung entsprechender Formblätter und Dokumentationsroutinen an den speziellen Arbeitsbereich angepasst werden.
  7. MIVEA-Kartensatz zur Erleichterung und Verbesserung der Informationsgewinnung vor Ort.

Alle Leistungen werden von langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Lehrstuhls und in enger Abstimmung mit dem Lehrstuhlinhaber ausgeführt. Wenn studentische Hilfskräfte zum Einsatz kommen, haben sie mindestens eine MIVEA-Schulung erfolgreich und mit der Note „gut“ absolviert.

Bei Interesse an einer Prozessbegleitung in Abstimmung auf die Bedürfnisse der jeweiligen Institution wenden Sie sich bitte direkt an den Lehrstuhl von Prof. Dr. Dr. Bock.