Bildungsberatung & Kompetenzentwicklung

Bildungsentscheidungen sind wichtige Lebensentscheidungen. Eine gute Bildungsberatung unterstützt und berät Menschen individuell, um ihre Bildungs-, Entwicklungs- und Lernprozesse zu gestalten. Bildungsberatung ist auf jeder Bildungsstufe und in jedem Alter für die berufliche oder private Planung sinnvoll. Professionelles beraterisches Handeln kann auf Grund der erhöhten beruflichen und gesellschaftlichen Anforderungen nicht mehr „zwischen Tür und Angel” geleistet werden, sondern erfordert ein Professionsverständnis beraterischen Handelns.

Das Ziel der bundesweit anerkannten Qualifizierungsreihe „Bildungsberatung & Kompetenzentwicklung“ besteht darin, dass Personen mit Beratungsaufgaben handlungsbezogene Fähigkeiten verstärken sowie spezielles Wissen gewinnen und vertiefen. Das Kontaktstudium ist auch von der Fortbildungskommission der Gesellschaft für Information, Beratung und Therapie an Hochschulen e.V. (GIBeT) akkreditiert. Es wird damit als ein Leistungsnachweis zum Erwerb des GIBeT-Zertifikates anerkannt.

Themenfelder

T1: Gestaltung des Beratungsprozesses I
T2: Gestaltung des Beratungsprozesses II
T3: Rahmenbedingungen professioneller Beratung
T4: Lebenslanges Lernen
T5: Kompetenzerfassung und -messung

Adressatinnen und Adressaten

Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die Beratungsaufgaben in verschiedenen Feldern der Bildungsberatung (Lern-, Aus- und Weiterbildungsberatung, Kompetenzentwicklungsberatung usw.) wahrnehmen. Angesprochen sind u.a. Mitarbeiter/Innen in Bildungsprojekten, Arbeitsagenturen, Jobcenter und optierenden, Kommunen, Weiterbildungseinrichtungen, Allgemein- und berufsbildenden Schulen, Hochschulen, Einrichtungen der Weiterbildungsberatung, Kammern sowie Bildungslotsen, freiberufliche Berater/innen, Personalverantwortliche und Interessensvertreter/innen in Unternehmen.

Abschlussmöglichkeiten

Das Kontaktstudium kann mit einem qualifizierten Zertifikat und 15 LP nach dem European Credit Transfer System (ECTS) abgeschlossen werden. Voraussetzung für den Abschluss ist:

  • die Teilnahme an allen fünf Modulen,
  • eine schriftlich auszuarbeitende Dokumentation und Reflexion eines Beratungsfalles,
  • eine schriftlich auszuarbeitende wissenschaftliche Arbeit (Projektarbeit, Hausarbeit oder Fallstudie. Beispiele hierzu im Downloadbereich dieser Seite sowie im jeweiligen Downloadbereich der Kontaktstudien  Gender working - Gleichstellung im BerufLehren lernen - Lernen lehren und Sprachandragogik)
  • die Teilnahme am Abschlusskolloquium.

Näheres regelt die Rahmenprüfungsordnung mit dem programmspezifischen Anhang.

Rahmenprüfungsordnung
Die am 23. November 2012 vom Senat der JGU beschlossene Rahmenprüfungsordnung erlaubt es den Absolventinnen und Absolventen nicht nur Leistungspunkte nach dem European Credit Transfer System (ECTS) zu erwerben, sondern ermöglicht die Anrechnung der erworbenen Punkte für fachverwandte Masterstudiengänge. Dadurch wird eine deutliche Verbesserung der Flexibilität für zukünftige Studienplanungen erzielt. Die neue Rahmenprüfungsordnung steht Ihnen in der rechten Spalte als download zur Verfügung.

Verwandte Weiterbildungsangebote:

ProfilPASS, Prämienberatung

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