Kontaktstudien/Certificate of Advanced Studies (CAS)

Kontaktstudien sind längerfristig angelegte Weiterbildungsmöglichkeiten, die insbesondere auch Berufstätigen die Möglichkeit eröffnen, ihr einmal erworbenes Wissen auf den neuesten wissenschaftlichen Stand zu bringen oder sich mit den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaften vertraut zu machen. Die Kontaktstudien sind an der Praxis orientiert und richten sich an diesem Bedarf aus. Die Voraussetzungen sind je nach Angebot unterschiedlich, dieses gilt auch für die Abschlussmöglichkeiten. In der Regel können Einzelveranstaltungen aus den Kontaktstudien bzw. das gesamte Angebot belegt werden.

Eine deutliche Verbesserung in Bezug auf die Verbindlichkeit, die Transparenz und Durchlässigkeit erhalten die Kontaktstudien der wissenschaftlichen Weiterbildung durch die neue Rahmenprüfungsordnung, die der Senat der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) am 23. November 2012 verabschiedet hat.

Für die Organisation der Prüfungen und die durch diese Ordnung festgelegten Aufgaben hat der Senat am 31.01.2014 einen Prüfungsausschuss eingesetzt. Der Prüfungsausschuss wird in seinen administrativen Tätigkeiten durch das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) unterstützt.

Die Mitglieder des Prüfungsausschusses Kontaktstudien setzen sich aus folgenden Gruppen zusammen:

1. Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer

  • Univ.-Prof. Dr. Randolph Ochsman

  • Univ.-Prof. Dr. phil. Ursula Verhoeven-van Elsbergen

  • PD Dr. phil. habil. Marion Grein

  • Prof. Bernd-Peter Arnold

2. Gruppe der akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • Dr. Beate Hörr (gleichzeitig Ausschussvorsitzende)

3. Gruppe der nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • Frau Dr. Barbara Blachnik

4. Gruppe der Studierenden

  • Freya Gahler-Lang

5. Mitglieder von Kooperationspartnern (bei Bedarf)

  • Vertreter/in der v-vhs

  • Miguel Vicente (Migration und Gesellschaft)

  • Victor Piel (IHK)

     

Die neue Ordnung erlaubt es nicht nur Leistungspunkte nach dem European Credit Transfer System (ECTS) zu erwerben, sondern ermöglicht auch die Anrechnung der erworbenen Punkte für fachverwandte Masterstudiengänge. Dadurch wird eine deutliche Verbesserung der Flexibilität für zukünftige Studienplanungen erzielt und ein wichtiger Baustein im Bereich Lebenslanges Lernen an der Hochschule etabliert.

Aktuell werden die Kontaktstudiengänge Bildungsberatung & Kompetenzentwicklung, Sprachandragogik und Lehren lernen – Lernen lehren nach der neuen Ordnung angeboten. Alle weiteren werden in Zukunft folgen.