Aktuelles

Informationen zum Zentrum für Wissenstransfer und Weiterbildung

Mit Beschluss des Senats der JGU vom 19. Dezember 2025 werden das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW), das Studium generale inkl. des Studienprogramms Q+ sowie die Zentrale Koordinationsstelle JGU-Zertifikate & MAST3R- Studiengänge (derzeit UB) und der Bereich der Hochschuldidaktik (derzeit Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung) unter einem gemeinsamen organisatorischen Dach, dem Zentrum für Wissenstransfer und Weiterbildung (ZWW), zusammengeführt.

Hier sind die genannten Arbeitsbereiche des ZWW verlinkt. 


Veröffentlichungen des ZWW

In den vergangenen Monaten hat das ZWW einige Veröffentlichungen zu aktuellen Themen aus Wissenschaft, Weiterbildung und Praxis herausgegeben. Die Beiträge greifen neue Entwicklungen auf, stellen Projektergebnisse vor und geben Impulse für den fachlichen Austausch.
Eine Übersicht der jüngsten Veröffentlichungen finden Sie hier:

Hörr, B., Hilker, P. J. (2025): "Flexibel, modular, durchlässig: Der Mainzer FlexiMaster als Antwort auf die Bedürfnisse berufstätiger Studierender", Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung (ZHWB), 2025(2), 38–50. https://doi.org/10.11576/zhwb-8072

Hörr, B. (2025): "Aufruf zur Einreichung von Case Studies in der wissenschaftlichen Weiterbildung: Das von EUCEN koordinierte europäische Projekt SAMUELE", Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung (ZHWB), 2025(2), 75. https://doi.org/10.11576/zhwb-8507

Hörr, B., Kapche Fotso, A. (2025): "Intergenerational Service Learning Project 'Ehrenamt ist Mainz': A case study of intergenerational learning at the Johannes Gutenberg University in Mainz",
In: UNESCO Institute for Lifelong Learning. Advancing Intergenerational Learning: Identifying Challenges and Opportunities for Older Adults: Integrated Case Study Report. UNESCO Institute for Lifelong Learning, 2025, S. 40–45. https://unesdoc.unesco.org/ark:/48223/pf0000396071


Neuer IBAN-Check kommt: Mehr Sicherheit bei Überweisungen ab Oktober 2025

Ab dem 9. Oktober 2025 müssen Banken und Sparkassen in der EU prüfen, ob Name und IBAN bei Überweisungen zusammenpassen. Damit tritt eine neue EU-Vorgabe in Kraft, die den Zahlungsverkehr sicherer machen soll. Ziel ist es, Kundinnen und Kunden besser vor Rechnungsbetrug und gefälschten Zahlungsempfängern zu schützen.

Der sogenannte IBAN-Name-Abgleich gilt künftig für fast alle SEPA-Überweisungen. Stimmen Name und IBAN nicht exakt überein, erscheint ein Warnhinweis. Kleine Tippfehler sind dabei meist unproblematisch – größere Abweichungen lösen aber eine Warnung aus.

Wer trotz Hinweis überweist, trägt das Risiko selbst. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten also künftig besonders aufmerksam prüfen, ob Empfängername und Kontonummer korrekt sind.

Mit der neuen Regelung wird eine Gesetzeslücke geschlossen, die Betrügern bislang den Weg für gefälschte Rechnungen oder unseriöse Geldanlagen erleichtert hat.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Verbraucherzentrale.

Für unsere Teilnehmenden bedeutet die neue EU-Vorgabe:
Künftig wird bei Überweisungen überprüft, ob Name und IBAN wirklich zusammenpassen. Achten Sie also darauf, dass Sie unsere Kontodaten und den Empfängernamen (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) genau übernehmen. So stellen Sie sicher, dass Ihre Zahlungen reibungslos ankommen – und schützen sich gleichzeitig vor möglichen Betrugsversuchen.


"Künstliche Intelligenz in DaF/DaZ" - DaF/DaZ in Forschung und Lehre, Band 7

Cover "Künstliche Intelligenz in DaF/DaZ"

In rasantem Tempo hält Künstliche Intelligenz (KI) Einzug in unseren beruflichen und privaten Alltag – und somit auch in Bildung und Unterricht. Der Bereich Deutsch als Fremdsprache/Deutsch als Zweitsprache (DaF/DaZ) ist Teil dieses Wandels, denn KI verändert, wie wir lehren und lernen. Neue Tools unterstützen z. B. bei Planung und Feedback und eröffnen neue Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung. Sie werfen aber auch didaktische und ethische Fragen auf. Die Beiträge dieses Bandes demonstrieren, wie KI-Technologien im Kontext des Sprachunterrichts eingesetzt werden können, welche Kompetenzen Lehrende und Lernende benötigen und wie AI Literacy zur neuen Schlüsselqualifikation bzw. Future Skill wird. Im Spannungsfeld zwischen Skepsis und Aufbruch zeigen die Autorinnen und Autoren, wie die Integration von KI in Forschung und Lehre gelingen kann. Dabei rückt die Rolle des Menschen in einer zunehmend digitalisierten Bildungswelt in den Fokus. KI kann die Lehrkraft nicht ersetzen, den Unterricht aber deutlich bereichern.

 

Der Band ist im Frank&Timme Verlag erschienen. Weitere Informationen.


FOREU4ALL stärkt lebenslanges Lernen an Europas Hochschulen

Mit dem Start von FOREU4ALL erhält das universitäre lebenslange Lernen in Europa neuen Rückenwind. Eine der 20 Themengruppen der Initiative widmet sich gezielt diesem Zukunftsthema. Unter dem Titel ALLIES (Allianzen für lebenslanges Lernen, Verbesserung, Empowerment und Kompetenzen) leitet Dr. Beate Hörr diese Gruppe als FORTHEM-Mitglied der JGU.

Weitere Informationen unter:
www.foreu4all.eu


In eigener Sache...

Auf der Jahreskonferenz von eucen (European University Continuing Education Network) in Lille, Frankreich, wurde die Leiterin des ZWW, Dr. Beate Hörr, erneut zur Vizepräsidentin gewählt. Mit ihrer Wiederwahl für weitere zwei Jahre setzt sie ihr Engagement für die europäische Weiterbildung und den fachlichen Austausch im Hochschulbereich fort.

Wir gratulieren herzlich und freuen uns über die internationale Anerkennung ihrer Arbeit!

eucen Jahreskonferenz in Lille, Frankreich © eucen