Lehrbeauftragte

Dr. phil. Yalız Akbaba

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Johannes Guten¬berg-Universität Mainz (JGU). Sie lehrt und forscht zu den Themen Pädagogische Professionalisierung in der Migra¬tionsgesellschaft, Heterogenität, soziale Ungleichheit und Rassismus, Diskriminierungskritik im Angesicht antiplura¬listischer Herausforderungen und Inklusion und Lehrer*in-nenbildung. Ihre Dissertation „Lehrer*innen und der Mig¬rationshintergrund. Widerstand im Dispositiv“ (2017, Beltz) wurde mit dem Dissertationspreis der JGU ausgezeichnet. Zusammen mit Bob Jeffrey ist sie Herausgeberin von „The Implications of ‚New Populism‘ for Education“ (2017, E&E). Zwischen April 2019 und September 2020 hat sie die Pro¬fessur für Schulpädagogik der Sekundarstufe am Institut für Schulpädagogik an der Philipps-Universität Marburg vertreten. Vor ihren Abschlüssen als Magistra Artium und Staatsexamen in Politikwissenschaft, Amerikanistik, Anglis¬tik, Rechtswissenschaft und Pädagogik hat sie in Mainz und Reading/Großbritannien studiert.

Younes Al-Amayra

hat an der Christian-Albrechts Universität zu Kiel Islam-und Politikwissenschaft studiert und schloss 2011 erfolg¬reich mit einem Magister Artium ab. Er gründete 2011 „i,Slam“, ein von Muslimen geführtes Poetry Slam Format. 2015 gründete er als Head of Content die „Datteltäter“, führt dort Regie, ist Co-Autor, Cutter & Darsteller. Parallel arbeitete Younes bis Ende 2019 als Deradikalisierungs-, An¬itgewalt- und Kompetenztrainer für das Violence-Preven¬tion-Network.

Ulrike Bargon

arbeitet seit 1994 im Bereich Migrationsrecht: zunächst als Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Ausländer- und Asyl¬recht und seit 1998 bei der Arbeitsgemeinschaft der Aus¬länderbeiräte Hessen als Referentin und stellvertretende Geschäftsführerin. Sie wurde in die Härtefallkommission bei dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport entsandt. Frau Rechtsanwältin Bargon ist als Lehrbeauf¬tragte tätig und ist Mitglied des Fachausschusses Migra¬tionsrecht der Rechtsanwaltskammer Frankfurt/Main. Sie leitet den Arbeitskreis Migrationsrecht des Wiesbadener Anwalt- und Notarvereins.

Ann-Christin Bölter

Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen und Liège, inkl. des ergänzenden Studiengangs „Rechtsintegration in Europa“ mit Schwerpunkt auf dem Gemeinsamen Euro¬päischen Asylsystem (GEAS). Anschließend Master in Im¬migration Law an der Queen Mary University of London. Referendariat in Hamburg, Berlin und Brüssel, u.a. bei der Rechtsberatungsstelle des Berliner Senats für Integration und Migration, einer Anwaltskanzlei mit Schwerpunkt im Asyl- und Aufenthaltsrecht und beim European Council on Refugees and Exiles (ECRE) im Legal Support and Strategic Litigation Team. Seit Oktober 2019 Rechtspolitische Refe¬rentin beim Initiativausschuss für Migrationspolitik in RLP.

Prof. Dr. Inci Dirim

ist Sprach- und Erziehungswissenschaftlerin und seit 2010 Professorin für Deutsch als Zweitsprache an der Universität Wien. Sie studierte in der Türkei und in Deutschland und arbeitete in verschiedenen Fachzusammenhängen und an unterschiedlichen Hochschulstandorten. Ihre Arbeits¬schwerpunkte sind Spracherwerb und Sprachgebrauch in der Migrationsgesellschaft, Didaktik und Methodik der Deutschförderung und der sprachlichen Bildung und Di¬daktik der migrationsbedingten Mehrsprachigkeit. Ihre Arbeit ist gesellschaftskritisch und migrationspädagogisch perspektiviert.

Merima Džaferović

leitet am Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz den Programm¬bereich Bildungsberatung sowie das Projekt „Brücken¬maßnahme Bildung und Beratung (B3)“ für zugewanderte Akademikerinnen, das 2020 mit dem Integrationspreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet wurde.
Sie hat an der Johannes Gutenberg-Universität Publizistik, Slavistik, Philosophie, Soziologie und Politikwissenschaften studiert. Für die Hessische Staatskanzlei sowie das Hessi¬sche Kultusministerium hat sie Landesprojekte in den Be¬reichen europapolitische Bildung und Bildungspolitik ge¬leitet. In Hessen und Rheinland-Pfalz ist Merima Džaferović ehrenamtlich in der Unterstützung von Neuzugewander¬ten aktiv, unter anderem als Vorstandsmitglied der Stif¬tung „Bildung und Migration – Erfolgreich ankommen in Deutschland“.

Dr. Donya Gilan

ist Psychologin und psychologische Psychotherapeutin und wissenschaftliche Leiterin des Bereichs „Resilienz & Gesellschaft“ des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung (LIR) in Mainz. Sie beschäftigt sich mit der psychologischen Anpassungsfähigkeit des Menschen. Zu ihren Forschungs-und Arbeitsschwerpunkten gehören der Themenkomplex Akkulturation-Migration-Integration, kulturvergleichen¬de Emotionsforschung sowie die Entwicklung und Durch¬führung von Programmen zur Resilienzförderung und psychosoziale Mechanismen zur Bewältigung von Krisen. An der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Uni¬versitätsmedizin Mainz ist die Leiterin der Transkulturellen Ambulanz. An der Goethe-Universität Frankfurt am Main in der Abteilung „Differentielle Psychologie & Diagnostik“ be¬schäftigt sie sich mit der Emotionsregulation im Laufe des Akkulturationsprozesses. 2014 verfasste sie an der Fakultät für Psychologie der Goethe-Universität zum Thema Wandel von Display Rules im Akkulturationsprozess eine kulturpsy¬chologische Analyse und promovierte zum Dr. phil. Sie ist Dozentin im weiterbildenden Studium „Migration & Gesell¬schaft“ der Johannes-Gutenberg Universität Mainz und als Beraterin zu den Themenkomplexen Psychische Gesund¬heit, Resilienz und Krisenintervention sowie Akkulturation tätig.

Dr. phil. Gülsüm Günay

studierte Deutsch und Sozialkunde auf Lehramt für Gym¬nasien und Deutsch als Fremdsprache in Mainz. Sie pro¬movierte in Deutscher Philologie und arbeitete lange Jahre am Internationalen Studien- und Sprachenkolleg der JGU als Sprachlehrkraft. Im Zentrum für Lehrerbildung der JGU arbeitete sie an verschiedenen Projekten zum Thema Sprache und Migration mit. Als Vorsitzende der Migranten¬selbstorganisation Bildungsforum Mainz e.V. leitete sie vie¬le Projekte im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit und als Vorstandsmitglied des Stadtjugendrings der Stadt Mainz agierte sie in verschiedenen Gremien. Derzeit forscht und lehrt sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZWW der JGU. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Deutsch als Zweitspra¬che, Sprachbildung, Migration, Digitale Lehre, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften.

Dr. Omar Hahad

ist Psychologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zen¬trum für Kardiologie an der Universitätsmedizin Mainz so¬wie Mitarbeiter und Referent am Leibniz-Institut für Resi¬lienzforschung in Mainz. Zu seinen Forschungsinteressen gehört die Stärkung der psychischen Gesundheit mit Be¬zug zu sozialpolitischen Determinanten sowie hinsichtlich interkultureller Fragestellungen. Im Bereich der Kardiolo¬gie konzentriert er sich vor allem auf den Einfluss von Um¬weltstressoren wie z.B. Lärm und Luftverschmutzung auf die psychische und kardiovaskuläre Gesundheit. Zu seinem Forschungs- und Arbeitsschwerpunkt am Leibniz-Institut für Resilienzforschung gehört der Themenkomplex Resi¬lienz und Gesellschaft. Aktuell forscht er zu den psychoso¬zialen Folgen der Coronavirus-Pandemie. Er promovierte nach seinem Psychologiestudium an der Universitätsmedi¬zin Mainz am Zentrum für Kardiologie.

Torsten Jäger

geb. 1968. Lehramtsstudium in den Fächern Deutsch, Poli¬tik und Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, längere Auslandsaufenthalte in Granada (Spanien) und Gaza (Palästinensische Autonomiegebiete). Von 1992 bis 2000 Mitarbeit bei der Bundesarbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge PRO ASYL, zuletzt als wissenschaftlicher Mit¬arbeiter. Von 2000 bis 2003 Leiter des WUS-Studienbegleit¬programms für Studierende aus Afrika, Asien und Latein¬amerika an den hessischen Hochschulen. Von 2003 bis 2012 Geschäftsführer des Interkulturellen Rates in Deutschland e.V.. Seit 2013 Mitarbeiter beim Initiativausschuss für Mig¬rationspolitik in RLP, seit 2019 als Geschäftsführer.

Dr. Stefanie Kirchhart

Dr. phil., Diplom-Pädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsy¬chotherapeutin, Geschäftsführung MädchenHaus Mainz FEMMA e.V. und freiberuflich in der Erwachsenenbildung in den Themenfeldern interkulturelle Kompentenz, psy¬chische Erkrankungen und Personalführung sowie Super¬vision tätig.

Prof. Dr. Paul Mecheril

ist Professor für Erziehungswissenschaften an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld mit dem Schwerpunkt Migration. Er studierte Psychologie und Philosophie, promovierte in Psychologie und habilitierte in Pädagogik. In die bundesweite Debatte um Migration und Bildung bringt er sich als Vorstandsmitglied im Rat für Migration e. V. und als Professor für Erziehungswissen¬schaften regelmäßig ein, auch mit seinen Publikationen, u.a. mit dem 2004 erschienenen Buch „Einführung in die Migrationspädagogik“ und das 2016 erschiene „Handbuch der Migrationspädagogik“.

Dr. Jörn Thielmann

ist Islamwissenschaftler und Geschäftsführer des Erlan¬ger Zentrums für Islam und Recht in Europa (EZIRE) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er hat Orientalische Philologie, Semitistik, Islamwissenschaften, Philosophie und Rechtswissenschaften an der Julius-Ma¬ximilians-Universität Würzburg und der Ruhr-Universität Bochum studiert. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen Ethnologie des Islam, Islamisches Recht, zeitgenössischer und politischer Islam, Theorien und Methoden der Islam¬wissenschaften und Islam in Deutschland.

Iris Thimm-Netenjakob

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für wis¬senschaftliche Weiterbildung der Uni Mainz und leitet verschiedene Erasmus-Projekte sowie die Summerschool. Neben ihrer Verantwortlichkeit für internationale Angele¬genheiten ist sie als interkulturelle Trainerin tätig. Davor war sie viele Jahre im International Office der JGU und der Hochschule Darmstadt, und im Erasmus-Bereich beim DAAD in Bonn und im Erasmus-Büro in Brüssel tätig. Sie ist in verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Kulturen aufgewachsen, hat in Frankreich, den USA, den Niederlan¬den und Deutschland studiert und hat durch ihre langjähri¬ge Tätigkeit in internationalen Projekten und als interkultu¬relle Trainerin weitreichende Erfahrung in interkulturellen Kontexten.

Prof. Dr. Wiebke Waburg

Seit Sommersemester 2018 Professorin für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Migration und Heterogenität an der Uni¬versität Koblenz Landau, Campus Koblenz
2018:
Habilitation durch die Philosophisch-Sozialwissenschaftli¬che Fakultät der Universität Augsburg (Venia Legendi für Erziehungswissenschaft)
2016-2018:
Vertretung der Professur für Pädagogik der Kindheit und Jugend, Universität Augsburg
2009:
Promotion zur Dr.in phil. an der Universität Augsburg
2003-2016:
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Päd¬agogik der Kindheit und Jugend der Universität Augsburg
1996-2002:
Studium der Soziologie an der Universität Potsdam

Prof. Dr. Constantin Wagner

ist Juniorprofessor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Heterogenität an der Johannes Gutenberg- Universität Mainz. Er lehrt und forscht zu den Themen Heterogenität und soziale Ungleichheit in der postmig¬rantischen Gesellschaft, rassismuskritische Bildungsarbeit sowie Islam(verständnisse) im postkolonialen Europa. Er studierte Soziologie und Sozialpsychologie (Dipl.-Soz.) so¬wie Religionswissenschaft, Ethnologie, Politikwissenschaf¬ten (M.A.) und absolvierte das Doktoratsstudium „Organi¬sation und Kultur“ (Dr. rer. soc. / PhD).

Dr. Ulrike Weymann

Studium an den Universitäten München, Berlin und Santa Barbara: Literatur- und Politikwissenschaften. Sie verfügt über breite Lehrtätigkeits- und Vortragserfahrung im In-und Ausland. Nach mehreren Jahren Lehrstuhlassistenz in der Neueren deutschen Literatur (Uni Mainz), arbeitet sie seit 2013 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZWW der Uni Mainz und ist hier für die Konzeption einer Weiterbil¬dungsreihe für Hochschulberatende verantwortlich („Stu¬dierende professionell beraten“). Ihre aktuellen Arbeits¬schwerpunkte: Bildungstheorie und -beratung, Mediation und Konfliktcoaching, Onlineberatung und Neue Medien sowie Didaktik und Methodik in der Erwachsenenbildung.