Lehrbeauftragte

Dr. phil. Yalız Akbaba

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Sie lehrt und forscht zu den Themen Pädagogische Professionalisierung in der Migrationsgesellschaft, Heterogenität, soziale Ungleichheit und Rassismus, Diskriminierungskritik im Angesicht antipluralistischer Herausforderungen und Inklusion und Lehrer*in-nenbildung. Ihre Dissertation „Lehrer*innen und der Migrationshintergrund. Widerstand im Dispositiv“ (2017, Beltz) wurde mit dem Dissertationspreis der JGU ausgezeichnet. Zusammen mit Bob Jeffrey ist sie Herausgeberin von „The Implications of ‚New Populism‘ for Education“ (2017, E&E). Zwischen April 2019 und September 2020 hat sie die Professur für Schulpädagogik der Sekundarstufe am Institut für Schulpädagogik an der Philipps-Universität Marburg vertreten. Vor ihren Abschlüssen als Magistra Artium und Staatsexamen in Politikwissenschaft, Amerikanistik, Anglistik, Rechtswissenschaft und Pädagogik hat sie in Mainz und Reading/Großbritannien studiert.

Ulrike Bargon

arbeitet seit 1994 im Bereich Migrationsrecht: zunächst als Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Ausländer- und Asylrecht und seit 1998 bei der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen als Referentin und stellvertretende Geschäftsführerin. Sie wurde in die Härtefallkommission bei dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport entsandt. Frau Rechtsanwältin Bargon ist als Lehrbeauftragte tätig und ist Mitglied des Fachausschusses Migrationsrecht der Rechtsanwaltskammer Frankfurt/Main. Sie leitet den Arbeitskreis Migrationsrecht des Wiesbadener Anwalt- und Notarvereins.

Ann-Christin Bölter LL. M.

Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen und Liège, inkl. des ergänzenden Studiengangs „Rechtsintegration in Europa“ mit Schwerpunkt auf dem Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS). Anschließend Master in Immigration Law an der Queen Mary University of London. Referendariat in Hamburg, Berlin und Brüssel, u.a. bei der Rechtsberatungsstelle des Berliner Senats für Integration und Migration, einer Anwaltskanzlei mit Schwerpunkt im Asyl- und Aufenthaltsrecht und beim European Council on Refugees and Exiles (ECRE) im Legal Support and Strategic Litigation Team. Seit Oktober 2019 Rechtspolitische Referentin beim Initiativausschuss für Migrationspolitik in RLP.

Kaan Cevahir M. A.

studierte an der Heinrich-Heine-Universität Geschichte und absolvierte seine musikalische Ausbildung in den Fächern Klavier und Komposition an einer belgischen Musikakademie. Sein Masterstudium der Musikwissenschaft schloss er an der Robert-Schumann-Hochschule mit einer prämierten und veröffentlichten Arbeit ab. Derzeit promoviert Cevahir in Musikwissenschaft zum Verhältnis von Musik und Politik. Darüber hinaus publiziert und referiert er zu den deutsch-türkischen Kulturbeziehungen wie auch zu Musik in den Kontexten Migration und Interkulturalität. Cevahir engagiert sich – neben seinen wissenschaftlichen und beruflichen Verpflichtungen – im kultur-, sport- und gesellschaftspolitischen Bereich und wurde sowohl für seinen zivilgesellschaftlichen Einsatz als auch seine wissenschaftlichen Leistungen mit mehreren Auszeichnungen und Stipendien gewürdigt.

Prof. Dr. Inci Dirim

ist Sprach- und Erziehungswissenschaftlerin und seit 2010 Professorin für Deutsch als Zweitsprache an der Universität Wien. Sie studierte in der Türkei und in Deutschland und arbeitete in verschiedenen Fachzusammenhängen und an unterschiedlichen Hochschulstandorten. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Spracherwerb und Sprachgebrauch in der Migrationsgesellschaft, Didaktik und Methodik der Deutschförderung und der sprachlichen Bildung und Didaktik der migrationsbedingten Mehrsprachigkeit. Ihre Arbeit ist gesellschaftskritisch und migrationspädagogisch perspektiviert.

Merima Džaferović M. A.

Vita wird nachgereicht

Dr. Donya Gilan

ist psychologische Psychotherapeutin i.A. (Verhaltenstherapie) und Expertin für den Themenkomplex Anpassung an Krisen und neue Lebensumwelten. Darüber hinaus leitet den Bereich „Resilienz und Gesellschaft“ des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung in Mainz.

Dr. phil. Gülsüm Günay

studierte Deutsch und Sozialkunde auf Lehramt für Gymnasien und Deutsch als Fremdsprache in Mainz. Sie promovierte in Deutscher Philologie und arbeitete lange Jahre am Internationalen Studien- und Sprachenkolleg der JGU als Sprachlehrkraft. Im Zentrum für Lehrerbildung der JGU arbeitete sie an verschiedenen Projekten zum Thema Sprache und Migration mit. Als Vorsitzende der Migrantenselbstorganisation Bildungsforum Mainz e.V. leitete sie viele Projekte im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit und als Vorstandsmitglied des Stadtjugendrings der Stadt Mainz agierte sie in verschiedenen Gremien. Derzeit forscht und lehrt sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZWW der JGU. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Deutsch als Zweitsprache, Sprachbildung, Migration, Digitale Lehre, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften.

Dr. Omar Hahad

ist Psychologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Kardiologie an der Universitätsmedizin Mainz sowie Mitarbeiter und Referent am Leibniz-Institut für Resilienzforschung in Mainz. Im Bereich der Kardiologie konzentriert er sich vor allem auf den Einfluss von Umweltstressoren wie z.B. Lärm und Luftverschmutzung auf die psychische und kardiovaskuläre Gesundheit. Zu seinem Forschungs- und Arbeitsschwerpunkt am Leibniz-Institut für Resilienzforschung gehört der Themenkomplex Resilienz und Gesellschaft. Hier konzentrieren sich seine Forschungsinteressen auf die Stärkung der psychischen Gesundheit mit Bezug zu sozialpolitischen Determinanten sowie hinsichtlich interkultureller Fragestellungen.

Dr. Stefanie Kirchhart

Dr. phil., Diplom-Pädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Geschäftsführung MädchenHaus Mainz FEMMA e.V. und freiberuflich in der Erwachsenenbildung in den Themenfeldern interkulturelle Kompentenz, psychische Erkrankungen und Personalführung sowie Supervision tätig.

Prof. Dr. Paul Mecheril

ist Professor für Erziehungswissenschaften an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld mit dem Schwerpunkt Migration. Er studierte Psychologie und Philosophie, promovierte in Psychologie und habilitierte in Pädagogik. In die bundesweite Debatte um Migration und Bildung bringt er sich als Vorstandsmitglied im Rat für Migration e. V. und als Professor für Erziehungswissenschaften regelmäßig ein, auch mit seinen Publikationen, u.a. mit dem 2004 erschienenen Buch „Einführung in die Migrationspädagogik“ und das 2016 erschiene „Handbuch der Migrationspädagogik“.

Dr. Jörn Thielmann

ist Islamwissenschaftler und Geschäftsführer des Erlanger Zentrums für Islam und Recht in Europa (EZIRE) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er hat Orientalische Philologie, Semitistik, Islamwissenschaften, Philosophie und Rechtswissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Ruhr-Universität Bochum studiert. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen Ethnologie des Islam, Islamisches Recht, zeitgenössischer und politischer Islam, Theorien und Methoden der Islamwissenschaften und Islam in Deutschland.

Iris Thimm-Netenjakob

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der Uni Mainz und leitet verschiedene Erasmus-Projekte sowie die Summerschool. Neben ihrer Verantwortlichkeit für internationale Angelegenheiten ist sie als interkulturelle Trainerin tätig. Davor war sie viele Jahre im International Office der JGU und der Hochschule Darmstadt, und im Erasmus-Bereich beim DAAD in Bonn und im Erasmus-Büro in Brüssel tätig. Sie ist in verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Kulturen aufgewachsen, hat in Frankreich, den USA, den Niederlanden und Deutschland studiert und hat durch ihre langjährige Tätigkeit in internationalen Projekten und als interkulturelle Trainerin weitreichende Erfahrung in interkulturellen Kontexten.

Prof. Dr. Zeyneb Sayılgan

ist Islamwissenschaftlerin am Institut für Islamische, Christliche und Jüdische Studien (ICJS) in Baltimore in den USA. Sie forscht und lehrt zu den Themen Islam, Vergleichende Theologie, interreligiöser Dialog und Migration. Dr. Sayilgan war davor Professorin für Islamische Theologie und Religiösen Pluralismus an der Virginia Theological Seminary in Alexandria und Dozentin an der Katholischen Universität in Washington, DC. Nach ihrem Magisterstudium in Islamkunde, Islamischer Philologie und Öffentlichem Recht in 2004 an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, erwarb sie einen weiteren Master of Arts in Islamwissenschaften und Christlich-Muslimischen Beziehungen am Hartford Seminary im amerikanischen Bundesstaat Connecticut. Im Jahr 2015 erwarb sie ihren Doktorgrad im Fachbereich Theologie an der Georgetown Universität in Washington, DC. Derzeit arbeitet sie an ihrem Buch „Islam und Immigration: Theologische Einsichten aus dem Koran“ für die Baylor University Press.

Prof. Dr. Caroline Schmitt

Diplom-Pädagogin, Professorin für Migrations- und Inklusionsforschung an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und freiberufliche Diversity-Trainerin in der beruflichen Weiterbildung. Zuvor war sie Vertretungsprofessorin für Sozialpädagogik an der Universität Trier, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie Stipendiatin und Doktorandin am Research Center of Social and Cultural Studies Mainz. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Diversität, Inklusion und Solidarität in der Migrationsgesellschaft, trans- und internationale Soziale Arbeit, pädagogische Professionalität.

Prof. Dr. Wiebke Waburg

Seit Sommersemester 2018 Professorin für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Migration und Heterogenität an der Universität Koblenz Landau, Campus Koblenz
2018:
Habilitation durch die Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Augsburg (Venia Legendi für Erziehungswissenschaft)
2016-2018:
Vertretung der Professur für Pädagogik der Kindheit und Jugend, Universität Augsburg
2009:
Promotion zur Dr.in phil. an der Universität Augsburg
2003-2016:
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Pädagogik der Kindheit und Jugend der Universität Augsburg
1996-2002:
Studium der Soziologie an der Universität Potsdam

Prof. Dr. Constantin Wagner

ist Juniorprofessor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Heterogenität an der Johannes Gutenberg- Universität Mainz. Er lehrt und forscht zu den Themen Heterogenität und soziale Ungleichheit in der postmigrantischen Gesellschaft, rassismuskritische Bildungsarbeit sowie Islam(verständnisse) im postkolonialen Europa. Er studierte Soziologie und Sozialpsychologie (Dipl.-Soz.) sowie Religionswissenschaft, Ethnologie, Politikwissenschaften (M.A.) und absolvierte das Doktoratsstudium „Organisation und Kultur“ (Dr. rer. soc. / PhD).

Dr. Ulrike Weymann

Studium an den Universitäten München, Berlin und Santa Barbara: Literatur- und Politikwissenschaften. Sie verfügt über breite Lehrtätigkeits- und Vortragserfahrung im In-und Ausland. Nach mehreren Jahren Lehrstuhlassistenz in der Neueren deutschen Literatur (Uni Mainz), arbeitet sie seit 2013 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZWW der Uni Mainz und ist hier für die Konzeption einer Weiterbildungsreihe für Hochschulberatende verantwortlich („Studierende professionell beraten“). Ihre aktuellen Arbeitsschwerpunkte: Bildungstheorie und -beratung, Mediation und Konfliktcoaching, Onlineberatung und Neue Medien sowie Didaktik und Methodik in der Erwachsenenbildung.